Verzug 2013
Verfasst: 15. Juni 2013 22:42
Hallo zusammen,
der lichtarme, nasse, kühle Frühling hätte die Möglichkeit geboten, etliches zu erfahren über Schlupf und Entwicklung der Heuschrecken. Aber wie immer merkt man dies im nachhinein, wenn es nicht mehr möglich ist, einen Plan zur Erfassung der Besonderheiten auszuhecken und dann gar noch durchzuführen.
Wir waren mangels Trockenheit selten unterwegs, aber suchten doch Orthopteren, mit magerem Erfolg. Noch kein Gezirpe bisher ausser von Grillen, keine adulte ausser ebendiese und Tetrigiden. Miramella alpina trifft man gelegentlich, maximal 6 mm lang und meist einzeln, die üblichen Pulke aus den Ootheken fehlen. Erst heute haben wir erstmals 7 Exemplare in kleinem Umkreis auf Veratrum album gefunden. Decticus, Pholidoptera griseoaptera, aptera, Metrioptera saussuriana nur sehr selten, meist einzeln und klein. Am zürcher Obersee Nymphen von 1 Chrysochraon dispar, 1 Chorthippus montanus, einige Stethophyma grossum, noch keine Parapleurus. In der höhe noch kein Omocestus viridulus, die man oft ja schon im Mai zirpen hört, und anderes mehr.
Es stellt sich die Frage, ob die Entwicklung wie bei den Pflanzen später als sonst erfolgt oder ob sie abgebrochen wurde und viele Nymphen verendeten. Letzteres würde gut passen zur Seltenheit von Schmetterlingen: auch aktuell liegen an schönen Tagen nur 1-2 Aurorafalter 3-4 Weisslinge, mit Glück 1 Boloria euphrosyne pro Tag drin aber bis vor kurzen noch Aglia tau, der im April in gewohner Häufigkeit zu sehen gewesen war.
Es wäre interessant, von Euren Erfahrungen und Überlegungen zu hören
beste grüsse Lotti und Bruno Keist
der lichtarme, nasse, kühle Frühling hätte die Möglichkeit geboten, etliches zu erfahren über Schlupf und Entwicklung der Heuschrecken. Aber wie immer merkt man dies im nachhinein, wenn es nicht mehr möglich ist, einen Plan zur Erfassung der Besonderheiten auszuhecken und dann gar noch durchzuführen.
Wir waren mangels Trockenheit selten unterwegs, aber suchten doch Orthopteren, mit magerem Erfolg. Noch kein Gezirpe bisher ausser von Grillen, keine adulte ausser ebendiese und Tetrigiden. Miramella alpina trifft man gelegentlich, maximal 6 mm lang und meist einzeln, die üblichen Pulke aus den Ootheken fehlen. Erst heute haben wir erstmals 7 Exemplare in kleinem Umkreis auf Veratrum album gefunden. Decticus, Pholidoptera griseoaptera, aptera, Metrioptera saussuriana nur sehr selten, meist einzeln und klein. Am zürcher Obersee Nymphen von 1 Chrysochraon dispar, 1 Chorthippus montanus, einige Stethophyma grossum, noch keine Parapleurus. In der höhe noch kein Omocestus viridulus, die man oft ja schon im Mai zirpen hört, und anderes mehr.
Es stellt sich die Frage, ob die Entwicklung wie bei den Pflanzen später als sonst erfolgt oder ob sie abgebrochen wurde und viele Nymphen verendeten. Letzteres würde gut passen zur Seltenheit von Schmetterlingen: auch aktuell liegen an schönen Tagen nur 1-2 Aurorafalter 3-4 Weisslinge, mit Glück 1 Boloria euphrosyne pro Tag drin aber bis vor kurzen noch Aglia tau, der im April in gewohner Häufigkeit zu sehen gewesen war.
Es wäre interessant, von Euren Erfahrungen und Überlegungen zu hören
beste grüsse Lotti und Bruno Keist